Bundestierschutzpreis geht an Betreiber eines Bio-Milchviehhofs in Großwilfersdorf.
Erstaunt las ich am Welttierschutztag in der Kleine Zeitung, dass einer der Bundestierschutzpreise 2014 an einen Betreiber eines Bio-Milchviehhofs
verliehen wurde.
„Der Landwirt sagte im Interview: Wir sind kein Streichelzoo-Bauernhof, wir sind ein Betrieb, der Lebensmittel produziert“ RICHTIG aber….
Einerseits ist es ja lobenswert, wenn das sogenannte Nutzvieh bis zu seinem Tod durch den Schlachter artgerecht gehalten wird. Aber sollte dies nicht schon langsam selbstverständlich sein?
Schließlich werden ja vom Land und der EU genug Fördergelder für Laufställe usw. lockergemacht!
Tierschutz heißt für mich, Tiere vor Ausbeutung, Leid, schlechter Haltung und sinnlosem Tod zu bewahren, zu schützen!
Ich kenne genug Tierfreunde, die ihren Lebensunterhalt nicht mit dem Handel von Tieren bestreiten, sondern die ihr verdientes Geld, durch eine „normale“ Arbeit in diese Tiere/Tierschutz
investieren. Denen würde ich gerne den Bundestierschutzpreis verleihen, an dem ja auch ein schönes Preisgeld hängt!
Unverständlich und irgendwie kontraproduktiv für mich, wenn der Handel mit Tieren mit dem Bundestierschutzpreis ausgezeichnet wird! Die Bezeichnung Tierhaltepreis wäre da schon treffender.
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